Abschiede auf Zeit

Aufwachen aufm Land
Aufwachen aufm Land

Wir sind noch einmal Abschiednehmen in der "anderen" Heimat : zurück vom Akrobatikunterricht in Lenk ging es nun erstmal gen Zürich. Spät nachts angekommen, nach den ersten nicht ganz einfachen Momenten zwischen uns und Problemen beim einparken, kommen wir völlig erledigt in Mäds früherer (in gewisser Hinsicht auch pows :)) wg an. Die anstrengenden Tage und die Müdigkeit zeigten sich nun und wir waren beide erschlagen. Als wir schon auf den Sofas liegen, kommt noch ein guter Freund nach Hause und nach lustigen Momenten und gemeinsamem Lachen, konnten wir doch noch Arm in Arm in den nächsten Tag starten. Dieser ist für uns beide bedeutsam. Unser lieber Bus (Traktor Schlumpf) muss zur MFK in der Schweiz. Schon beim letzten mal hat er es leider nicht geschafft, aber nun sollte es klappen, noch einmal habem wir etwas Geld in unser neues Heim gesteckt. Nach dem Besuch eines guten Freundes und ablenkenden, die Nervosität vertreibenden Spielen mit dessen Hund, geht es also los. Und wirklich, wir haben es geschafft, wir sind durch! Die Erleichterung war bei uns beiden sofort spürbar udn ab gehts nun zu Mäds Eltern, um dort das Bett und unser Hab und Gut wieder einzubauen. Nach netten Gesprächen geht es mit nun komplettem Bus und offizieller Zulassung - ja sogar unserer fünf Sitze, auch wenn drei davon keine Gurte haben - an den Bodensee. Bei Pows Eltern haben wir dort drei sehr schöne Tage verbracht. Zur Ruhe kommen, sich austauschen, durch die Hegaulandschaft wandern und sich fallen lassen. Mit Beginn der Woche geht es nun zu Freunden rund um den See. Es ist schön in aller Ruhe und ohne den doch manchmal im Hinterkopf sitzenden Alltagskram sich auf die Menschen einzulassen, mit den Kindern zu spielen, Zeit zu haben und einfach zu sein. Und nun? Jetzt schlummert der Bewegungsdrang, der zumeist nicht lange auf sich warten lässt :) somit wartet in der nächsten Woche viel Akrobatik in der Schweiz auf uns und das Drücken der lieben Menschen dort, bevor dann Frankreich auf uns wartet... Wir sind angekommen im Bus, haben die ersten Nächte dort verbracht, trotzen dem Herbst und kommen innerlich an. Und doch fiebern wir nun auch dem wirklichen "weg" entgegen. Die Abschiede gerade sind gut, denn wir können uns Zeit lassen und genau so lange bleiben, wie es richtig erscheint. Etwas, was man viel zu selten kann oder sich nimmt... Und dennoch: langsam braucht es auch den Aufbruch und Zeit für uns, das Begreifen und dem Abtauchen in die Natur. Keinen Luxus mehr außer den Kocher und den Bus... Achja und die "Wildnisdusche", die wir von unseren lieben Freiburgern erhalten haben :)

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