Wir sind endlich losgefahren

Noch am Abend nach einem lustigen Trio-Workshop mit Salva sind wir losgefahren. Unser Ziel war es noch über die französische Grenze zu kommen. Mäd war immernoch etwas kränklich und nach den intensiven letzten Tagen wurde auch ich langsam müde. Also haben wir unser erstes Lager auf einer Autobahnraststätte errichtet. Am nächsten Tag ging es dann weiter bis zum Lac d'Aiguebelette, den uns Anna und Sebastian empfohlen hatten. Es war sehr herbstliche Stimmung mit Nebel und kühl. Nachdem wir uns unseren ersten Tee über dem neuen Kocher gekocht haben, sind wir dennoch baden gegangen. Es hat sich gleich nach draußen sein angefühlt und die Freiheit der Natur wurde langsam greifbarer. Vertieft in unser Hörspiel Eragon ging die Fahrt weiter. In Grenoble sind wir in Erinnerung an Pows Theatertage dort belegte Sandwiches essen gegangen und haben etwas die Stadt betrachtet. Unser Nachtlager wurde in einem alten Skigebiet aufgeschlagen, in der Gegend Vercors. Der Sonnenuntergang und das erste Essens im nirgendwo waren wunderbar und unser Abschiedsbier von Anna hat den Abend vollkommen gemacht. Da wir gelesen hatten, dass in der Gegend schon Highlines gespannt wurden, haben wir uns auf den Weg gemacht. Direkt die leeren Skipisten hoch bis an die gewaltigen Felswände. Nach einigen Stunden standen wir an einer Line, die perfekt erschien. Blick über das Tal und von oben zu riggen. Innerlich wie immer die Anspannung, bevor alles steht. Aber dann mit den ersten Schritten die Erfüllung und der Übermut, der einen ergreift, wenn man ins Tal blickt. Nach einigen Versuchen hieß es abbauen vor der Dunkelheit. Und dann in der Dämmerung ab durch den wunderschönen Herbstwald zu unserem Bus. Es war ein wunderbarer Tag. Auch der nächste sollte erfüllend sein. Etwas weiter die prunkvollen Höhlen der Gegend erkunden und ihre riesigen Hallen ergründen. Die Nacht verbrachten wir zwar bei Regen aber mit Blick über eine sich verzweigende Flusslandachaft nach langer Fahrt durch die Bergdörfer. Und nun? Nach einem langem und anstrengenden Tag, der auch zwischen uns nicht einfach war, ohne dass der Grund klar wäre - manchmal sind wir Menschen unergründlich, erst recht in Beziehungen- sind wir am Meer angekommen bei St. Tropez. Das Rauschen der Wellen, der Wind und der Geruch sind erfüllend. Und in guter Gesellschaft dürfen wir bei Freunden in einer Villa - ein echter Luxus mit Pool, der bei dem

 Regen sehr willkommen ist- nächtigen. Ab morgen soll das Wetter aber besser werden us. Wir freuen uns auf ein erstes Training am Strand!!! Aber nun los... Es gibt Essen!

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Kommentare: 2
  • #1

    Christine (Sonntag, 14 Oktober 2018 11:38)

    Wunderschöne Bilder
    Habts ganz gut
    Die äußeren Bedingungen könnten nicht viel besser sein.
    Passt auf euch auf. Ich denke an Euch
    Seid umarmt.
    Christine

  • #2

    Justus (Sonntag, 21 Oktober 2018 14:50)

    Wow ... die Bilder. Die machen so Lust auf das draußen sein. Schon von euch zu hören und sehen!