Unterwegs mit Freunden

Am Abend gehts auf der Suche nach Wasser ins kleine Dorf
Am Abend gehts auf der Suche nach Wasser ins kleine Dorf

UNTERWEGS MIT FREUNDEN 

Nach den Tagen in der Villa ging es zusammen mit Timido weiter. Nach viel Bewegung in der Sonne haben wir begonnen nach einem Koch- und Schlafplatz zu suchen. Gar nicht so einfach in Südfrankreich. Die Gegend um St. Tropez ist sehr bebaut und wir haben einige Ziele anfahren müssen. Aber nicht umsonst. Am Ende standen  wir auf einem wunderschönen Aussichtspunkt. Der Blick schweifte über die herbstlichen Täler bis zum Meer und der Wind zerzauste einem das Haar. Am Morgen haben wir uns dann etwas genauer umgeschaut und noch eine alte Ruine entdeckt, auf welcher wir in kindlich wirkendem Übermut herumgeturnt haben, bevor wir ab an den Strand gefahren sind , wo wir Juschi und seine Freundin Caro getroffen haben. Den ersten Tag haben wir einfach im Sand verbracht und auf einem Parkplatz am Meer übernachtet. Da es sehr stürmisch war und teilweise regnerisch, mussten wir entscheiden, was wir die nächsten Tage tun würden. Das Wetter sollte sich vorerst nicht ändern und das geplante Kiten war dadurch nicht möglich. Obwohl es in einer Gruppe von fünf Personen nicht gerade einfach ist, Entscheidungen zu treffen, haben wir am Ende einen wunderschönen Platz gefunden. Aber bevor dieser beschrieben wird, fehlt noch ein wichtiges Ereignis. Der Ausflug in ein wunderbares Naturreservat. Direkt am Meer. Mit dem Auto nur schwer zu befahren und voller Insekten, Vögel -unter anderem Flamingos- und wunderschönen Dünen. Es war sehr einsam dort draußen, ein Ort, der Ruhe vermittelt und die Zeit stehen lässt. Und eine Freude für Mäds Fotografenauge. Erst am Abend erreichten wir also den neuen Platz bei Sete, auf welchem wir den Rest der Woche mit Spazierengehen, Handstandtraining, Akrobatik, Kochen, Musik - und Mäd mit der Fotografie von Insekten- verbracht haben. Und dann haben sich nach einem letzten wunderbaren Strandtag mit akrobatischen, erfolgreichen Trainingseinheiten die Wege wieder getrennt. Wir sind nun auf dem Weg in die Tarnschlucht und freuen uns Zeit füreinander, schreiben, lesen und all das zu haben. Zeit ist auf der Reise etwas Verrücktes. Man sollte denken nun mehr als genug davon zu haben. Aber wir sind so voll von Ideen, entdecken jeden Tag so viel Neues und folgen dem uns eigenen Bewegungsdrang, dass sie einfach verfliegt... Viele Ideen und Vorhaben warten noch auf jeden von uns. Doch es ist auch gut nun anzukommen, und langsam ins Reiseleben zu wachsen. Ach und bevor es vergessen geht: Wir haben das erste Mal unsere Reisedusche getestet. Solch kleiner Luxus bereitet große Freude und die Dusche begleitet uns schon neu gefüllt mit an die Tarnschlucht... wir sind selbst gespannt, was uns dort begegnen wird.. Anbei wie immer einige Momentaufnahmen des Erlebten.

Anmerkung Mäd: die letzte Woche war aus meiner Sicht durch den Sucher der Kamera absolut traumhaft. Durch das schlechte Wetter war zuerst alles nass und schlammig und bereits am ersten Schlafplatz, etwas weg von der nächsten Stadt, konnte ich die Laubfrösche hören. Ein Traum, dachte ich mir, hätte aber nie geglaubt, einen zu finden. Aber dann am Morgen hüpfte da ein Erster vor meinen halb offenen Augen am Boden rum. Ich war absolut begeistert. Sofort Kamera holen und da noch einer und noch einer, dutzende. Ein Traum wurde wahr. Und auch in Beauduc, Libellen ohne Ende und Flamingos, ach ich wollte meine Kamera nicht mehr loslassen :). Und wärend der Trainingstage hatte ich meinen Kampf mit den Gottesanbetterinnen :). Nachdem ich ein Jungtier dieser wunderschönen Art gefunden habe, war mein Jagdtrieb erwacht und ich rannte  beinahe eine Stunde pro Tag durch die Büsche um ein ausgewachsenes Exemplar zu finden... Leider hatte ich kein Glück, aber dafür unglaublich viel andere schöne Dinge gesehen. Viel Spaß mit meinem Blick auf die Welt.

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Kommentare: 1
  • #1

    Katja Koka (Montag, 22 Oktober 2018 08:57)

    Hey Mäd! Super nice, dass ihr so eine Reise unternehmt! Ich könnte auch grad wieder losziehen... Ich freu mich auf eure spannenden Blogbeiträge und auf deine wirklich atemberaubende Fotoaufnahmen. Mich würde noch interessieren, wie euer Camper innen ausgestattet ist und dann frage ich mich noch, wie man eigentlich eine Slackline über ein Tal spannt. Passt auf euch auf! Viele liebe Grüsse, Katja